Laut einer Studie der Burda-Medienforschung liebt etwa jeder siebte Deutsche die Farbe ROT. Die Farbe steht für Leidenschaft, Intensität und die Lebensfreude an Genüssen. Objekte die ROT sind wirken sportlich und frech. ROT ist auffallend und für Straßenverkehrsteilnehmer gut sichtbar. ROTE Fahrzeuge sind deshalb auch seltener in Unfälle verwickelt. Nicht umsonst sind Fahrzeuge der Feuerwehr oftmals ROT lackiert. Vorallem die Werbeindustrie spielt mit Farben und so ist es nicht verwunderlich das die weltbekannte, amerikanische Brausenlimonade nicht BRAUN sondern ROT beworben wird. Passend zum Thema folgt jetzt der offizielle Musikclip "Sweet Like Cola" von Lou Bega. ROT liebt man einfach.
Gerade in den wärmeren Tagen des Jahres ist eine Radtour ideal. Der Selztalradweg von Alzey nach Ingelheim ist dafür ideal.

Die Selz fließt auf ihren 61 km von der Quelle am Fuße des Donnersberges mitten durch Rheinhessen und seine typischen Landschaften: Aus dem Höhenzug zwischen Nordpfälzer Bergland und der Rheinhessischen Schweiz kommend, erreicht die Selz nach knapp 10 km Alzey, fließt in nordöstlicher Richtung durch das rebenbepflanzte Hügelland von Gau-Odernheim bis Selzen, wo sie sich in einem Knick nach Nordwesten wendet und durch eine breite, fruchtbare Tallandschaft an Nieder-Olm vorbei bald Ingelheim und die Rheinsenke erreicht. Der Selztal-Radweg beginnt in Orbis. Der Radweg führt von Orbis nach Alzey und von dort Richtung Nierstein in einer nördlichen Schleife mit Kuppe hinaus, um südlich von Schafhausen wieder auf die Selz zu treffen zum gemeinsamen Verlauf bis zum Rhein. Angenehme Strecken durch weite Täler wechseln sich ab mit sanften Anstiegen über einige Hügel-Ausläufer. So unternimmt der Weg zwischen Gau-Odernheim und Bechtolsheim eine Abkürzung auf Weinbergswegen aus dem Tal heraus und beschert einen weiten Blick übers Land. Es schließen sich etliche Kilometer im breiten Wiesental der Selz an vorbei an einigen teilweise bewirtschafteten Mühlen und durch die Orte Friesenheim, Köngernheim und Hahnheim bis knapp zur Mitte des Radweges. Ein abgeflachtes ‘Bergmassiv’, das sich bis hierher vom Rheinknie bei Mainz erstreckt, zwingen nun die Selz und den Radweg zu drei fast geometrisch genauen rechten Winkeln nach Nordwesten. Rechts und links steigen die Ränder steil und ideal für die Weinreben an, im Talgrund dehnen sich Felder und Wiesen um Nieder-Olm, Stadecken-Elsheim, Schwabenheim und Großwinternheim aus.
Im Sommer mit dem Fahrrad oder Inlinern Rheinhessen erkunden - das macht Spaß! Dabei ist schon so mancher Drahtesel über den Radweg von Stadecken-Elsheim durch das Gewerbegebiet der Stadt nach Nieder-Olm gefahren. Bei Einbruch der Dunkelheit können Radler aus der Ferne die Leuchtreklame des Restaurants: "Zur goldenen Möwe" leuchten sehen und wissen dann das der Weg nach Nieder-Olm nicht mehr weit ist. Im Restaurant: "Zur goldenen Möwe" gibt es unter anderem Rinderhackmedaillions mit überbackenem Käse in einer Teigummantelung und dazu Kartoffelstiftchen mit würziger Soße. So manch ein ausgehungerter Radler soll dort schon als Wegzehrung einfach Cheeseburger mit Pommes bestellt haben, was bei starkem Hunger bei der Bestellung im Restaurant natürlich schneller von den Lippen geht.

Wenn man vom Nieder-Olmer Gewerbegebiet entlang des Selztalradweges nach Nieder-Olm fährt dann bemerkt man nach der Autobahnbrücke beim Blick auf Nieder-Olm den grün leuchtenden Schriftzug ECKES. Der Name des Getränkeherstellers gehört einfach zu Nieder-Olm und als Nieder-Olmer freut man sich immer wieder wenn man die grüne Reklame nach Sonnenuntergang leuchten sieht. Ganz nebenbei lässt sich der Genuss von leckerer Fruchtsaftschorle mit der nächsten Radtour hervorragend kombinieren. Also rauf auf's Fahrrad oder die Inlineskates angezogen und ab auf die gut asphaltierten und ausgeschilderten Radwege Rheinhessens!

Nieder-Olmer Carneval Club ( NOCC ) 1903 e.V. und Nieder-Olmer Carneval Verein ( NOCV ) 1988 e.V. feiern miteinander Fastnacht. Zum närrischen Jubiläum 1111 Jahre Olm ist der Umzug als Höhepunkt am Fastnachtsdienstag durch die Straßen von Nieder-Olm gerollt. Wie in jedem Jahr startete der Zug um 14:11 Uhr. Es war wieder ein gigantischer Fastnachtsumzug mit über 70 Zugnummern. Das war wieder gelebte Fastnacht auf den Straßen und Plätzen von Nieder-Olm von und für Jung und Alt.
Der 11. 11. eines jeden Jahres ist gleichzeitig Martinstag und Beginn der fünften Jahreszeit (= Fastnacht). Dabei gibt es einige Parallelen. Umzüge ziehen durch die Straßen und ob Laternen oder Konfetti - es ist in jedem Fall bunt und faszinierend. Die lachenden und singenden Menschen die zusammen feiern beleben die Stadt.
Die Stadt Nieder-Olm lud gemeinsam mit dem Schulelternbeirat und dem Förderverein der Grundschule die Kinder unserer Stadt ein zum St.-Martins-Umzug. Treffpunkt zur Aufstellung des Zuges war der Schulhof der Grundschule. Begleitet von „St. Martin" auf seinem Pferd, Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Olm sowie dem Bläserchor Nieder-Olm sind die Teilnehmer über die Burgstraße, Heinrichstraße, Gärtnergasse, Am Engelborn bis zum Gelände der Feuerwehr gegeangen, wo anschließend ein Martinsfeuer entzündet wurde. Traditionell wurden „Bubeschenkel" verteilt sowie heiße Getränke und kleine Speisen angeboten. Aus Sicherheitsgründen war es verboten Fackeln zu tragen, ausgenommen hiervon waren die Fackelträger der Jugendfeuerwehr Nieder-Olm.
Außerdem feierte an diesem Abend der Nieder-Olmer Carneval Verein 1988 e.V. die Eröffnung der Fastnachtskampagne nach dem St.-Martins-Umzug der Stadt.
Der heutige Tag ist fast Windstill. Dennoch gibt es über Wind viel zu erzählen. Denn stark, strömende Luft ist sehr interessant. In der Meteorologie bezeichnet man eine stärkere Luftbewegung in der Atmosphäre als Wind. Zu Winden mit Windstärken zwischen 2 und 5 sagt man Brise. Winde mit Windstärken zwischen 6 und 8 bezeichnet man als Wind mit den Abstufungen starker, steifer und stürmischer Wind. Bei Windstärken ab 9 spricht man von einem Sturm. Winde mit der Windstärke 12 bezeichnet man als Orkan. Eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer bezeichnet man als Böe. Hauptursache für Winde sind Unterschiede im Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fließen Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem höheren Luftdruck (Hochdruckgebiet) solange in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck (Tiefdruckgebiet), bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Es handelt sich bei einem Wind daher um einen Massenstrom, welcher nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik eine Gleichverteilung der Teilchen im Raum anstrebt. Je größer der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, umso heftiger strömen die Luftmassen in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck und umso stärker ist der aus der Luftbewegung resultierende Wind. Die Menschheit profitiert von Anfang an vom Wind. Schiffssegel, Windkrafträder oder auch Segelflugzeuge, alle Nutzen die Kraft des Windes. Besonders erwähnenswert ist aber auch der von Menschen gemachte Wind. Zum Beispiel Luft die durch Ventilatoren fließt und Windkanäle die für die Untersuchung der physikalischen Eigenschaften von Objekten aller Art verwendet werden.
Unterschätzen sollte man auch nicht den Wind der von Menschen gemacht wird und eigentlich nichts mit Wind im eigentlichen Sinne zu tun hat. Eine große Szene machen oder etwas übertreiben das bezeichnet man auch als Wind machen. Nieder-Olmer Wind ist ein solcher Wind der von Menschen erzeugt wird um etwas zu bewegen. Ob man das Bewerten sollte ist jedem selbst überlassen. In jedem Fall bringt Wind Veränderungen und Veränderungen schaffen Raum für Neues.
Ein Schnapsdatum ist ein mehrstelliges Datum, das ausschließlich aus identischen Ziffern besteht. In der Mathematik werden diese Zahlen auch als Repdigit bezeichnet.
An solchen Tagen sind Hochzeiten besonders beliebt und so mancher Karnevalist hat auch schon am Schnapsdatum, entgegen der Tradition des 11.11. jeden Jahres als Beginn der fünften Jahreszeit, zur Schnapsuhrzeit gefeiert.
Die Freude an identischen Zahlenkombinationen zu einem bestimmten, vorhersehbaren Zeitpunkt machen die Faszination des Schnapsdatums aus.
Mit 25° Grad am Mittag ist es angenehm warm und ein paar Tropfen Regen kommen vereinzelt auch vom Himmel. Im Prinzip ein typischer Sommerregen in Rheinhessen. Rheinhessen ist ja eine der trockensten und regenärmsten Regionen Deutschlands. Am heutigen Tag ist es gerade Mal ein kleiner Gartengießer, der vom Himmel herabrießelt. Doch Regen tut gut. Regen belebt die Natur und wäscht sie rein. Neben den vielen Sonnenstunden sind gerade die vereinzelten Regenschauer für die gute Traubenlese und Ernte im Herbst verantwortlich. Regen tut gut!
Was essen und trinken Nieder-Olmer eigentlich gerne? Bei Mainzern ist das nicht schwer, denn Mainzer essen ja das ganze Jahr Weckbrötchen, Fleischwurst und trinken guten heimischen Wein bis zum ultimativen Dubben (beschwipst sein). Denn Mainzer lieben Weck, Worscht und Woi - das wissen Bürger in der gesamten Bundesrepublik nicht erst seit neuesten Campingplatzumfragen. Das Vorurteil entpuppt sich schnell als positive Imagewerbung für Mainz, denn Gesprächspartner bringen Mainzer mit diesen Lebensmitteln leicht in Verbindung. Und so hat man gleich ein Enstiegsthema über das man schnell zu weiteren kulinarischen Vorlieben gelangt.
Doch was essen und trinken Nieder-Olmer eigentlich bevorzugt? Man könnte meinen Nieder-Olmer Kinder kriegen direkt nach der Zeit des Stillens als erstes Getränk nach der Muttermilch edlen Orangensaft verabreicht, der reich an natürlichem Vitamin C die Nieder-Olmer Sprösslinge nachhaltig fördert. Das ist sicherlich nicht unwahr aber auch heimischer Traubensaft vom Winzer oder Nieder-Olmer Krahnenwasser sind von äußerst guter Qualität. Letzteres ist vorallem beim Zähneputzen und Schwimmen im Rheinhessenbad besonders beliebt. Man sagt ja: "In der Not -schmeckt die Wurst - auch ohne Brot" - das mag stimmen - aber bei diesem Spruch hat der Dichter die Rechnung ohne die Bäcker gemacht. Schwarzbrot vom Nieder-Olmer Bäcker an der Katholischen Kirche St. Georg genauso wie Blätterteighörnchen mit Nussfüllung in U-Form, die den gleichen Namen wie diese Internetseite haben und vom Backhaus 7 sind, sind sehr zu empfehlen. Daneben gibt es weitere Leckerbissen und feine Tröpfchen, die man nicht nur an Festen in der Stadt erkunden, testen und genießen darf. Cafés, Bars, Bistros, Imbisse und Restaurants bieten kulinarische Höhepunkte in der Stadt. Ausprobieren lohnt sich! Stadtkundige und Stadterkundende treffen aufeinander und erleben Vielfalt.
Heute beträgt die Höchsttemperatur 29° C in Nieder-Olm. Der Himmel über der Stadt ist Azzurro und die Sonne strahlt auf die Stadt wie es sich für einen Sommertag gehört. Bauarbeiter pflastern die letzten Stellen auf dem neuangelegten Platz vor der Kirche St. Georg vor dem Rathausbrunnen. Azzurro (blau) ist das gefilterte Licht des Himmels. Vor dem neuen Eiscafé Piccin auf dem Rathausplatz sitzen Eisliebhaber zwischen Pflanzen im Schatten. Das reine Licht der Sonne zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Das Licht ist eine Abstraktion die hier indirekt sichtbar wird. Die Sonne gibt Kraft, Wärme, Hoffnung, und Freude einfach da zu sein und die Anderen zu entdecken und mit ihnen zu kommunizieren. Auf dem neuen Rathausplatz wird schon viel kommuniziert. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren treffen sich hier und verweilen auf den zahlreichen Bänken. Kinder spielen Ball und fahren Roller. Familien schlendern durch die neu-gestaltete Stadt. Das Städtchen lebt und wächst.
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